Kurzarbeit

 

Die  Corona-Pandemie führt bei vielen Unternehmen zu dramatischen Umsatzeinbrüchen und der Anordnung von Kurzarbeit. Unter Kurzarbeit wird die temporäre Herabsetzung der Normalarbeitszeit aufgrund von vorübergehenden, nicht saisonbedingten wirtschaftlichen Schwierigkeiten verstanden. Für den Zeitraum der Kurzarbeit erfolgt eine entsprechende Herabsetzung des Entgelts, wodurch Personalkosten vorrübergehend reduziert und somit Kündigungen vermieden werden können. Lesen Sie hier, welche Regelungen es für die Einführung von Kurzarbeit gibt.

 

 

Betriebsschließung

 

Erfolgt  eine Betriebsschließung aufgrund behördlicher Maßnahmen und wird der Arbeitnehmer infolge dienstfrei gestellt, so bleibt ein Entgeltfortzahlungsanspruch gegenüber dem Arbeitgeber bestehen. Das Allgemeine Bürgerliche Gesetzbuch (ABGB) regelt für diese Fälle, dass der Arbeitnehmer auf Verlangen des Arbeitgebers in dieser Zeit Urlaub und Zeitguthaben zu konsumieren hat. Bei einer freiwilligen Betriebsschließung hingegen hat die Beurteilung im Einzelfall zu erfolgen.

Sonderbetreuungszeiten

 

Durch  die Einführung von Sonderbetreuungszeiten im Arbeitsvertragsrechts-Anpassungsgesetz (AVRAG) soll die Betreuung von Kindern bis zum 14. Lebensjahr sowie von Menschen mit Behinderung durch die Eltern sichergestellt werden, wenn kein Anspruch auf eine Dienstfreistellung zur Betreuung besteht. Lesen Sie mehr zur Dauer und Voraussetzungen in unserem Report.

 

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