Verhaltensänderung in der Mobilität - Indikatoren für Unternehmen

66 Prozent aller Arbeitnehmer in der EU pendeln mit dem Auto zur Arbeit und 9 von 10 fahren allein. Seit dem Covid-19-Ausbruch ist der Besetzungsgrad noch weiter gesunken. Unsere Umwelt leidet unter dieser Situation, aber auch Mitarbeitende haben mit hohen Spritkosten und Stress zu kämpfen. Für Unternehmen entstehen hohe Infrastrukturkosten und es fehlt an CSR-Aktivitäten.

 

Nicht zuletzt die Corona-Pandemie und die enorme Ineffizienz in der Mobilität belegen die aktuelle Brisanz dieses Themas. Unterschiedliche Faktoren wie der Klimawandel, zunehmende Digitalisierung und Datenaustausch sowie der weltweite Zugang zu Mobilität als wachsendes Grundbedürfnis rufen neue Trends hervor. Ein gesamtheitlicher Blick auf die Ausgangssituation lässt die Dringlichkeit für Innovationen erahnen. Unter all den Schlagworten wie „connected mobility”, „smart mobility”, „mobility-as-a-service” verstecken sich Lösungsansätze und Mobilitätskonzepte mit unterschiedlichen Ausprägungen.

Mobilität, HR und CSR

Der plötzliche Wechsel zum Home-Office im März des letzten Jahres hat einen Bruch mit den Gewohnheiten der täglichen Mobilität erzeugt. Dramatische Einschnitte, wie wir sie seit ungefähr einem Jahr erleben, sind zugleich Chancen für den positiven Mobilitätswandel. Die aktuellen Verhaltensänderungen können, gestützt mit gezielten Maßnahmen, große Schritte zur effizienten und umweltverträglichen Mobilität bewirken.

 

Eine Strategie zur Verknüpfung von ökologischen und sozialen Zielen besteht darin, weniger umweltschädliche Mobilitätsformen zu stärken und zu ermöglichen. Dazu zählen konkrete Benefits für Mitarbeitende wie Mobilitätsbudgets. Für Unternehmen wird das Zusammenspiel aus Mobilität, Human Resources und Nachhaltigkeit (Corporate Social Responsibility) immer präsenter, da durch gesteigerte Effizienz in der betrieblichen Mobilität sowohl finanzielle Entlastungen als auch Reduktionen von umweltschädlichen Schadstoffen ermöglicht werden. Durch bestehende Daten seitens der Arbeitgeber (Standorte und Wohnorte) und öffentliche Mobilitätsdaten wird eine Simulation der idealen Mobilität ermöglicht. Prädiktive Mobilitätsmodelle für optimale Pendlerszenarien bilden den potenziellen Mehrwert für Unternehmen von angepasster Mobilität ab.

 

Ein gezieltes Mobilitätsmanagement ist für moderne Unternehmen nicht mehr wegzudenken und unterstützt einerseits bei der Entdeckung weiterer Einsparpotenziale, andererseits wappnet es vor rechtlichen Anpassungen wie Umweltschutzrichtlinien.

 

Auch für Arbeitnehmende wird der Nutzen zukunftsorientierter Dienstleistungen zunehmend relevanter, nicht nur aufgrund von Kostenersparnis. Je größer das Unternehmen, umso eher wird das „Insel-Verhalten“ von Arbeitnehmenden aus unterschiedlichen Abteilungen aufgebrochen. 

Carployee und Mercer

Durch die enge Zusammenarbeit mit User:innen, Unternehmen und in der Partnerschaft mit Mercer ist es Carployee gelungen, im Krisenjahr 2020 ein neues innovatives Produkt zu entwickeln − das „UpScore Mobility Audit”. Mit diesem Audit wird die gesamte betriebliche Mobilität erhoben, die optimale Mobilität, unter Berücksichtigung von Corona-bedingten Änderungen, für Unternehmensstandorte simuliert und Maßnahmen zur Erreichung des Optimums vorgeschlagen. Dabei werden zusätzlich zur Simulation von möglichen Fahrgemeinschaften auch alle weiteren Verkehrsmittel berücksichtigt, vom Fahrrad bis zum öffentlichen Verkehr.

Über Carployee

Carployee ist die intelligente Mitfahr-App für den täglichen Arbeitsweg zu Unternehmen und Businessparks. Der Einsatz von Carployee erzeugt eine Vielzahl an Vorteilen, sowohl für Unternehmen und Business Parks als auch ihre Mitarbeitenden. Als zahlende Kunden treten Unternehmen auf, welche durch Kostensenkung (Infrastruktur, Parkflächen, etc.), Employer Branding und messbare CO2-Einsparungen (für CSR-Reporting) profitieren. Deren Mitarbeitende werden für die Nutzung mit einem Benefit-Programm für tolle Vorteile vom Arbeitgeber belohnt. Zusätzlich ist die Kosten- sowie CO2-Einsparung auch für User in der App sichtbar. So wurden alleine seit im Jahr 2020 über 16.000 erfolgreiche Mitfahrgelegenheiten durchgeführt. Dabei entstanden Kilometereinsparungen in der Höhe von 1.000.000 Kilometer und über 130.000 kg CO2-Einsparungen.

Autor: Albert Vogl-Bader, Carployee

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