Mobility-as-a-Service als Benefit: Mercer plant Kooperation mit Carployee

Mobility-as-a-Service als Benefit: Mercer plant Kooperation mit Carployee

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Mobility-as-a-Service als Benefit: Mercer plant Kooperation mit Carployee
Calendar27 Juni 2019

Die Bedürfnisse und Vorstellungen von Arbeitnehmern sind heute so unterschiedlich wie niemals zuvor. Wie können Sie als Unternehmen darauf eingehen? Dabei Kosten und Ressourcen einsparen? Und die Möglichkeiten einer digitalen Welt ausschöpfen?

Mercer beschäftigt sich laufend mit smarten Benefitlösungen für seine Kunden, nicht zuletzt aufgrund aktueller Entwicklungen wie einer zunehmenden Individualisierung und der Trend hin zur Erlebnisgesellschaft. Unternehmen Möglichkeiten aufzuzeigen, auf diese neuen und unterschiedlichen Anforderungen Ihrer Mitarbeiter einzugehen und dabei gleichzeitig Kosten und Ressourcen im HR-Bereich zu sparen, ist das Ziel der zukünftigen Zusammenarbeit von Mercer und dem oberösterreichischen Startup Carployee.

Im Interview mit Carployee-CEO Albert Vogl-Bader erfahren Sie mehr über eine spannende neue Benefitlösung, die Carployee im Sinne einer ebenso mobilen wie nachhaltigen „employee experience“ entwickelt hat. Denn zusammen mit Moritz Wenko (CTO) und Gernot Panholzer (CPO) hat Vogl-Bader eine Mitfahr-App entwickelt, die Mitarbeiter dabei unterstützt, möglichst einfach Fahrgemeinschaften mit ihren Unternehmenskollegen zu bilden. Das Linzer Startup ist seit 2018 am österreichischen Markt vertreten und verfolgt mit seiner Mitfahr-App dabei einen neuen „Mobility-as-a-Service“-Ansatz, um intelligente Mobilität und CO2-Entlastung in den Pendlerverkehr zu bringen.

Wie sind die Idee und das Konzept für Carployee entstanden?

Albert Vogl-Bader: Als drei Oberösterreicher war für uns Mobilität und Pendlerverkehr schon immer ein Thema. Fahren Sie in der Früh nach Linz, also zu einer Uhrzeit, zu der Linz für seine vielen Staus und Überlastungen bekannt ist, werden Sie bei einem kurzen Blick aus dem Fenster sehen, dass fast jeder alleine in seinem Auto sitzt. So eine Ineffizienz war für uns untragbar. Mit dem Ziel, mehr Leute mit weniger Autos auf die Arbeit zu bringen, wurde Carployee geboren.

Was ist das Besondere an Carployee und was unterscheidet euch von anderen Carpoolinganbietern?

 

Vogl-Bader: Durch das intelligente Matching und den Unternehmensbezug von Fahrern und Mitfahrern werden mit Carployee mehr Fahrgemeinschaften gebildet und dadurch höhere finanzielle und umweltrelevante Einsparungen erzielt. Die auf den Kriterien für Nachhaltigkeitsberichterstattung messbare CO2-Einsparung können wir einzelnen Unternehmen zuordnen. Zusätzlich werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für jede Fahrt von ihrem Unternehmen belohnt. Das stärkt die Marke als Arbeitgeber und erhöht die Zufriedenheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Albert Vogl-Bader ist Mitbegründer von Carployee, einem oberösterreichischen Startup aus dem Bereich Mobility-as-a-Service.

Wie kam es zum Kontakt zwischen Mercer und Carployee?

Vogl-Bader: Die Wirtschaftskammer Wien veranstaltet jedes Jahr die „Innovation to Company Challenge“. Da wir schon länger in der Startup-Szene aktiv sind, verfolgen wir diese natürlich jedes Jahr. Letztes Jahr ergriffen wir dann die Möglichkeit und versuchten uns gegen die starke Konkurrenz durchzusetzen. Die harte Arbeit hat sich zum Glück gelohnt, und mit Mercer können wir jetzt für unsere Kunden noch mehr Mehrwert schaffen.

Was ist eure Motivation mit der Firma Mercer zu kooperieren?

Vogl-Bader: Mercer ist nicht nur in Österreich, sondern auch international ein etabliertes Unternehmen. Wir können aus der angestrebten Kooperation nicht nur sehr viel lernen, sondern auch gegenseitig stark voneinander profitieren. Mit dem verstärkten Fokus von Mercer auf Employee Experience und Nachhaltigkeit ergänzen sich unsere Geschäftsfelder ausgezeichnet. Konkret wird Mercer uns helfen, die Belohnungen für Carployee-User gemeinsam mit den jeweiligen Unternehmen zu definieren. Dabei ist für unsere Kunden gerade das Know-How von Mercer in diesem Bereich spannend.

Rein „harte Arbeit” oder “Zur richtigen Zeit am richtigen Ort”?

Vogl-Bader: Statistisch gesehen ist das Timing der Einführung eines neuen Produkts der Haupterfolgsfaktor. Da geht es sehr stark um die Marktbereitschaft, neue Lösungen zu probieren, um den Mehrwert zu erfahren. Ohne harte Arbeit ist es jedoch gar nicht möglich, ein Produkt oder einen Service zur richtigen Zeit am richtigen Ort anzubieten. Es ist also ein Mix. Bereits vor dem Startup-Hype war es immer eine Mischung. Egal ob bei Giganten wie McDonalds oder bei österreichischen Erfolgsgeschichten wie Red Bull.

Welche Schritte plant ihr mit Carployee und mit Mercer als nächstes?

Vogl-Bader: Vorerst möchten wir die Marktpräsenz in Österreich ausweiten. Dadurch, dass unsere Lösung aber auch überregional funktioniert, bereiten wir uns auch auf einen internationalen Markteintritt vor. Dabei steht natürlich Deutschland als erstes Land auf unserer Liste – erste Kundenanfragen gibt es bereits. Aber auch andere Länder sind in Planung.

Mit Mercer arbeiten wir aktuell vertieft an einer offiziellen Kooperation und daran, diese auf weitere Themenfelder auszuweiten. Es geht darum, nicht nur als Gewinner der „Innovation to Company Challenge“ mit Mercer hervorzugehen, sondern eine stabile und langlebige Zusammenarbeit aufzubauen.

Wie werden die Kunden von Mercer von der angedachten Partnerschaft mit Carployee profitieren?

Vogl-Bader: Mobilität ist ein wichtiger Teil der Employee Experience und messbare CO2-Entlastung bietet einen optimalen Mehrwert für Kunden von Mercer. Wir erleben aktuell, dass sich der Mobilitäts- und Nachhaltigkeitsbereich rasant verändert und dank hoch technischer Lösungen rasch weiterentwickelt. Wir sprechen hier von einem weltweiten Markt von zwei Billionen Euro bis 2030. Mit Carployee können wir Mercer hier als kompetenter Partner und Bereitsteller einer solchen technischen Lösung unterstützen.

Und natürlich genießen die Kunden von Mercer auch bei Carployee einen hohen Stellenwert. Wir freuen uns immer über einen Anruf oder eine kurze Nachricht.

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