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Schweiz
Zürich,
22 September 2009
Neue Regulierungen bei alternativen Anlagen könnten das Renditepotenzial institutioneller Anleger gefährden
Sofern die geplanten Regulierungen nicht umfassend überarbeitet werden, könnten sie für die Investmentindustrie im Bereich der alternativen Anlagen gemäss Einschätzung von Mercer die Renditeaussichten gefährden und damit insbesondere für institutionelle Anleger nachteilig sein. Mercer ist der Meinung, dass die Regulierungen zu einschneidend sind, wodurch die Umsetzung kostspielig und die Einhaltung äusserst kompliziert würden. Dies könnte zu einem regelrechten Exodus von Anbietern alternativer Anlagen aus der Europäischen Union (EU) führen und sich insgesamt negativ auf deren Qualität auswirken. Die Regulierungsentwürfe legen auch nahe, dass in der EU ansässige institutionelle Anleger von Investitionen ausserhalb der EU abgehalten werden könnten, was wiederum zu einer geringeren Auswahl und einer Einschränkung des Wettbewerbs führen würde.
Robert Howie, Researcher für alternative Anlagen bei Mercer, bemerkte hierzu: „Viele unserer Pensionskassen-Kunden sind sich darin einig, dass die Branche einige Verbesserungen und eine bessere Aufsicht brauchen. Die Investoren sind jedoch auch auf eine breite Auswahl und ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis angewiesen. Sie sind besorgt, dass die Einschränkung der Auswahl an Anbietern von alternativen Anlagen die Möglichkeiten zur Erzielung von angemessenen Investitionsrenditen und einer hinreichenden Diversifizierung der Anlagenportfolios begrenzen wird.“ Gemäss Howie „wird die EU-Kommission bei der Überarbeitung ihrer Richtlinie auf diese Anliegen Rücksicht nehmen müssen, da sich einige der aktuellen Vorschläge langfristig kontraproduktiv auf die zweifellos nötige Reformierung der Branche auswirken könnten.“
In ihrer Stellungnahme hielt Mercer die Kommission auch dazu an, eine Reihe von ausserhalb der EU verwendeten regulatorischen Ansätze in Betracht zu ziehen, bevor sie anderen Ländern die Übernahme des EU-Ansatzes im Hinblick auf Regulierung und Aufsicht vorschreibt. Die Bereiche, in denen die Branche nach Meinung der Anleger Verbesserungen nötig hat, liegen nicht nur innerhalb der EU. Neue Regulierungen sollten daher der globalen Ausrichtung der Branche Rechnung tragen.
Tom Geraghty, europäischer Leiter des Geschäftsbereichs Anlagenberatung von Mercer, sagte: „Angesichts der Komplexität der Fragestellungen und Probleme, die derzeit adressiert werden sowie der internationalen Ausrichtung der Branche, ist es von entscheidender Bedeutung, dass diese Regelungen besser mit der Arbeit anderer nationaler und internationaler Stellen abgestimmt werden.“
Die vollständige Stellungnahme von Mercer mit dem Titel „Improving and Regulating the Alternative Investments Industry“ wurde teilweise als Reaktion auf einen Anfang dieses Sommers von der EU veröffentlichten Gesetzesentwurf verfasst. Sie soll aber auch die Bereiche ansprechen, in denen Mercer zufolge allgemeiner Verbesserungsbedarf innerhalb der Branche besteht.
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Caroline Weide Mercer (Switzerland) SA Tessinerplatz 5 8027 Zürich Tel.: +41 44 200 45 19 Fax: +41 44 200 45 01 |
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